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Die schönsten Kurztrips nach Ost-Frankreich: Elsass, Vogesen, Metz & Nancy

Frankreich fängt direkt hinter der deutschen Grenze an — und das im wahrsten Sinne des Wortes. Wer in Südwestdeutschland lebt oder reist, hat mit dem Elsass, den Vogesen und Lothringen eine der vielseitigsten Kurzurlaubsregionen Europas quasi vor der Haustür – perfekt für einen Kurztrip. Wir waren schon mehrfach dort und jedes Mal kehren wir mit strahlenden Augen und leeren Weingläsern (und eine Kiste Wein) zurück.

In diesem Artikel nehmen wir dich mit in unser persönliches Frankreich — abseits der großen Touristenströme, dafür mit echten Geheimtipps, entspannten Routen und all den Momenten, die uns immer wieder hinziehen. Ob du ein verlängertes Wochenende planst, einen spontanen Roadtrip mit dem Cabrio oder einfach wissen willst, welche Städte und Landschaften sich wirklich lohnen, hier findest du alles.

In welche Orte entführen wir dich in diesen Artikel?

Zu diesen Kurzreisen folgen im Lauf der Zeit auch jeweils eigenen Artikel

Der Elsass & Lothringen – perfekt für einen Roadtrip übers Wochenende

Frankreich an der deutschen Grenze — das klingt vielleicht nach Kompromiss, ist es aber nicht. Die Region zwischen dem Rhein und den Vogesen hat ein Tempo und eine Atmosphäre, die sich von allem unterscheidet, was wir aus Deutschland kennen. Die Dörfer haben Charakter, die Küche ist eine eigene Welt, und selbst Städte wie Nancy oder Metz überraschen mit einer Architektur, die man so nicht erwartet.
Du kannst dich nicht entscheiden? Wir haben Colmar, Metz oder Nancy besucht uns wissen wie die Städte sich unterscheiden.

Ein Kurzurlaub Frankreich den du so nicht erwartest

Das Elsass und Lothringen sind ideal für 2 bis 5 Tage. Du brauchst kein Flugzeug, keine lange Anreise und keine aufwändige Planung. Ein Auto genügt — und am besten eines mit offenem Dach oder auch ein Camper.

Wir schätzen an dieser Region besonders die Mischung – mittelalterliche Fachwerkhäuser stehen neben barocken Prachtplätzen. dicht bewaldete Vogesengipfel wechseln sich mit sanften Weinbergen ab. Und überall begegnet dir diese entspannte, genussfreudige Lebensart, die man im Deutschen nur unzureichend mit „Joie de vivre“ übersetzen kann.
→ grandest.fr

Elsass Vogesenhochstraße Cabriotour

Was für die Region Elsaß und Lothringen spricht:

  • Kurze Anfahrt aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz oder Bayern
  • Geringe Sprachbarriere — Englisch und oft sogar Deutsch wird verstanden
  • Günstiger als andere Reiseziele in Frankreich
  • Abwechslungsreiche Landschaften auf kleinem Raum
  • Exzellente regionale Küche: Flammkuchen, Baeckeoffe, Coq au Riesling
  • Wir übernachten nur im Hotel — bequem, stressfrei und immer eine gute Basis

💡Tipp
Mit dem Auto bist du flexibler als mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Wir fahren die Vogesenhochstraße oder die kleinen Winzerdörfer der Weinstraße gerne mit dem Auto, denn nur so lässt sich die Region so richtig erkunden.

Du kannst dich nicht zwischen Elsass und Lothringen entscheiden? Unser Elsass oder Lothringen-Artikel vergleicht Städte, Natur und Kosten aus eigener Erfahrung.

Unsere schönsten Kurztrips im Elsass und in Lothringen

Wir sind in den letzten Jahren durch fast alle Ecken dieser Region gefahren — manchmal mit Ziel, manchmal einfach dem Navi oder unserem Gespür vertrauend. Was folgt, sind unsere ehrlichen Eindrücke, keine Hochglanzbroschüren, sondern das, was wir wirklich erlebt haben.
Wir haben ein Wochenende in Lothringen verbracht, wissen wovon wir reden.

Ein Wochenende in Colmar

Colmar ist das Aushängeschild des Elsass — und das völlig zu Recht. Die Altstadt ist so malerisch, dass sie einem Filmset gleicht. Fachwerkhäuser in Gelb, Rosa und Blau spiegeln sich im Wasser der Lauch, der Stadtteil „Kleine Venedig“ lässt das Herz höher schlagen, und auf dem Marktplatz herrscht zu jeder Tages- und Nachtzeit Leben.

Elsass Colmar Kurztrip

Für zwei bis drei Tage ist Colmar ideal. Am ersten Tag flanierst du durch die Altstadt, nimmst dir Zeit für das Unterlinden-Museum mit dem weltberühmten Isenheimer Altar, und beendest den Tag mit einem Elsässer Riesling in einer der gemütlichen Weinstuben.
Am zweiten Tag bietet sich ein Ausflug in die umliegenden Weinorte an — Kaysersberg, Riquewihr oder Eguisheim sind in 15 bis 20 Minuten erreichbar. Den dritten Tag nutzt du für einen entspannten Morgenspaziergang durch Colmar, bevor du weiterfährst.

💡Tipp:
Die frühen Morgenstunden gehören dir allein. Ab 10 Uhr werden die Gässchen voll.
Wer früh aufsteht, hat Colmar fast für sich.

Metz übers Wochenende – eine Stadt die sich lohnt

Metz hat uns überrascht. Wirklich. Die lothringische Hauptstadt ist weniger touristisch als Colmar oder Straßburg, dafür aber mit einer urbanen Eleganz gesegnet, die wir so nicht erwartet hatten. Der Mittelpunkt ist die Kathedrale Saint-Étienne — eines der größten Glasfenster der Welt macht dieses gotische Gotteshaus zu einem Lichtspektakel sondergleichen.

💡Unser Tipp für ein Wochenende
Freitags ankommen, Abend in der Altstadt verbringen, Samstag die Kathedrale, shoppen und das Pompidou, Sonntag entlang der Mosel schlendern und mit einem Mittagessen in einem der Brasseries abrunden.

Rund um die Kathedrale erlebst du eine lebendige Stadt: Straßencafés, die Markthalle, Boutiquen und entlang der Mosel eine entspannte Uferpromenade, die zum Spazierengehen einlädt. Das Centre Pompidou-Metz, ein Ableger des Pariser Kunstmuseums, ist für Kulturliebhaber ein absolutes Highlight.

Die Kathedrale von Metz bei Sonnenuntergang

✍️ Unsere Erfahrung
Wenn wir vorher gewusst, hätten, dass Metz eine der größten Fußgängerzonen Frankreichs hat. wären wir nicht an einem Feiertag nach Metz gefahren, die Läden waren alle geschlossen.

Nancy als Kurzreise – und die Schönheit lässt dich nicht mehr los

Nancy ist eine faszinierende Stadt — das sagen wir nicht leichtfertig. Die Place Stanislas ist eines der beeindruckendsten Stadtensembles, das uns je begegnet ist. Der barocke Platz, goldene Tore, symmetrische Brunnen und das alles von der UNESCO als Weltkulturerbe geadelt -Nancy ist die heimliche Königin Lothringens, mach einer (und wir) sagt sogar von Frankreich.

Was Nancy von anderen Städten unterscheidet, ist seine Ruhe. Weniger Touristen als in Colmar oder Straßburg, dafür echtes Stadtleben. Die Einkaufsstraßen rund um die Place Stanislas sind lebendig, die Restaurants ehrlich und günstig. Und der Jugendstil, der in der Stadt omnipräsent ist, verleiht allem eine besondere Eleganz.

Unser Nancy Städterip - Place Stanislas, ein Platz der im Herzen bleibt

Was darf du nicht verpassen?

  • Place Stanislas: Pflichtprogramm, am Abend beleuchtet ein Gedicht
  • Musée des Beaux-Arts direkt am Platz — hochwertige Sammlung, keine langen Wartezeiten
  • Parc de la Pépinière: ideal für einen entspannten Spaziergang
  • Jugendstilviertel: ruhige Straßen, prächtige Villen, kaum Touristen
  • mehr findest du unter Nancy Sehenswürdigkeiten

💡Tipp:
Nancy und Metz lassen sich hervorragend kombinieren — die Städte liegen nur eine gute Stunde voneinander entfernt.
Perfekt für ein verlängertes Wochenende zu zweit.

Vogesen & Vogesenhochstraße

Die Vogesen sind unser persönlicher Geheimtipp für alle, die Frankreich mal von einer anderen Seite kennenlernen wollen. Keine Riviera, kein Paris — sondern Natur pur, Bergpässe, dunkle Wälder und weite Aussichten über den Rheingraben bis hin zu den Schweizer Alpen.

Die Route des Crêtes, auf Deutsch die Vogesenhochstraße, ist eine der schönsten Panoramastraßen im westlichen Europa. Wir sind sie schon zweimal mit dem Cabrio gefahren — und dieser Moment, wenn du über den Kamm fährst, das Elsass unter dir liegt und der Wind dir ins Gesicht bläst, ist einer der Gründe, warum wir immer wieder kommen.

Elsass Vogesen Kurztrip Stopp mit Kaffe und Kuchen

Entlang der Hochstraße gibt es zahlreiche Haltemöglichkeiten: Ausblicke auf die Elsässer Ebene, kleine Bergseen wie der Lac Blanc oder der Lac Noir, und urige Berggasthöfe, in denen Munster-Käse und Mirabellenschnaps auf dich warten.

💡Tipp:
Die Vogesenhochstraße lässt sich gut mit einem Übernachtungsstopp in Bussang oder Gérardmer verbinden. So kannst du die Strecke in zwei Etappen fahren und beide Seiten der Vogesen erleben.

Elsässer Weinstraße entdecken – mehr als Eguisheim

Die Route des Vins d’Alsace zieht sich über 170 Kilometer von Marlenheim im Norden bis Thann im Süden — entlang von Weinbergen, Dörfern und Weingütern, die alle miteinander zu konkurrieren scheinen: Welches ist das schönste? Welcher Riesling der beste?

Elsass Weinstraße Cabrio

Wir haben verschiedene Abschnitte der Weinstraße befahren und können sagen, dass jedes Dorf seinen eigenen Charakter hat.
Riquewihr ist mittelalterlich und malerisch.
Obernai ist groß und lebendig. Kaysersberg hat eine beschauliche Stille, die sofort wirkt.
Eguisheim wiederum — eines der schönsten Dörfer Frankreichs — ist ein einziger runder Rundgang um eine mittelalterliche Burganlage.

Wer die Weinstraße mit dem Auto erkundet, sollte sich Zeit lassen. Kein Programm, kein Zeitdruck. Einfach abbiegen, wenn ein Schild ein Weingut ankündigt. Eine Probe nehmen. Vielleicht eine Flasche einpacken. Das ist das Elsass.

  • Riquewihr: mittelalterliche Gassen, exzellenter Riesling
  • Kaysersberg: Heimatstadt von Albert Schweitzer, sehr authentisch
  • Eguisheim: rund und malerisch, ideal für einen Spaziergang
  • Bergheim: weniger bekannt, dafür ruhiger und authentischer

Weißenburg und Bitsch als Geheimtipps

Weißenburg (Wissembourg) liegt ganz im Norden des Elsass, direkt an der deutschen Grenze, und ist genau deshalb so besonders: Die Stadt fühlt sich an wie eine elsässische Altstadt im Miniformat — aber mit gemäßigten Tourismus. Die mittelalterliche Stadtmauer, der Lauterbach, der durch die Stadt fließt, und die imposante Stiftskirche Saint-Pierre-et-Saint-Paul machen Weißenburg zu einem stillen Juwel.
→ alsace-verte.com

Bitsch (Bitche) hingegen ist eine Festungsstadt im lothringischen Teil der Nordvogesen. Die Zitadelle von Vauban thront auf einem Sandsteinfelsen über der Stadt und bietet spektakuläre Aussichten. Bitsch ist für Geschichtsinteressierte ein absolutes Highlight — für alle anderen ein echter Geheimtipp abseits der ausgetretenen Pfade.

Die Festung von Bitche- Eingang

Auch Sarreguemines (Saargemünd) haben wir am Rande mitgenommen. Die Stadt liegt an der Saar, direkt an der deutschen Grenze, und ist durch ihre Keramiktradition bekannt. Kein Pflichtstopp, aber ein entspannter Aufenthalt für ein paar Stunden.

Am Wasser bei Saargemünd

Die perfekte Route für mehrere Kurztrips durch Ostfrankreich

Das Schöne an dieser Region ist, dass man sie immer wieder besuchen und immer wieder etwas Neues entdecken kann. Wer nur ein Wochenende hat, nimmt sich eine der kompakten Routen. Wer etwas mehr Zeit mitbringt, kombiniert mehrere Ziele zu einem größeren Roadtrip. Wir zeigen dir unsere liebsten Varianten.

Elsass-Roadtrip – Route für 3 bis 4 Tage

Dieser Trip startet am besten in Colmar, übernachtet dort zwei Nächte und lässt dir einen vollen Tag für die Altstadt plus einen Tag für Ausflüge zu den Winzerdörfern der Weinstraße. Am dritten Tag fährst du nach Straßburg — die elsässische Metropole mit Kathedrale, Kleinfrance und lebhafter Bar-Szene.
Optional: ein letzter Stopp in Obernai oder Sélestat, bevor es wieder nach Hause geht.

  • Tag 1: Ankunft in Colmar, Abend in der Altstadt
  • Tag 2: Weinstraße — Riquewihr, Kaysersberg, Eguisheim
  • Tag 3: Straßburg — Kathedrale, Kleinfrance, Place Kléber
  • Tag 4: Rückfahrt mit Stopp in Obernai oder Sélestat

Wochenendtrip durch die Vogesen

Wer Natur sucht, fährt am besten direkt in die Vogesen. Start in Offenburg, dann über den Rhein und hinauf nach Sainte-Marie-aux-Mines. Von dort aus folgst du der Vogesenhochstraße in Richtung Süden, mit Stopps an den Bergpässen und Bergseen. Übernachtung in Gérardmer oder direkt auf der Höhe in einem der Berg-Hotels. Am zweiten Tag weiter südwärts, hinunter nach Thann oder Mulhouse.

💡Tipp:
Die Vogesen sind im Herbst unschlagbar schön. Das Laub färbt sich in Orange und Rot, die Bergseen liegen im Nebel und die Gasthöfe servieren Wildgerichte.
Ein Wochenende Ende Oktober ist absolute Pflicht.

3 Tage Lothringen – Metz und Nancy kombinieren

Diese Kombination empfehlen wir wärmstens für alle, die Städtereisen lieben. Metz und Nancy liegen nur 56 Kilometer auseinander und sind mit dem Auto in einer Stunde verbunden. Ideal für ein verlängertes Wochenende: Freitagabend in Metz ankommen, die erste Nacht dort verbringen. Samstag die Kathedrale und das Pompidou. Samstagmittag nach Nancy weiterfahren. Place Stanislas am Abend — beleuchtet ein echter Genuss. Sonntag Jugendstilviertel, Mittagessen und entspannte Heimfahrt.

💡Tipp
Wir waren über Pfingsten in Metz, am Sonntag und Montag hatte leider vieles geschlossen, auch die Markthalle.
Wähle für den Sonntag lieber Nancy, dann kannst du Metz mit allen Facetten – und einer der größten Fussgängerzone Frankreichs – der Stadt sehen.

Frankreich Roadtrip entlang der deutschen Grenze

Wer aus Heilbronn, Stuttgart oder dem Kraichgau kommt, ist in unter zwei Stunden in Weißenburg oder Saargemünd. Das macht spontane Tagesausflüge möglich — und noch besser Kurztrips, die freitags nach der Arbeit beginnen. Die Grenze zu überqueren und sich sofort in einem anderen Land zu fühlen, obwohl die Fahrtzeit kürzer ist als zum manch deutschen Kurstädtchen. Das ist der eigentliche Luxus dieser Region.

Auch für Campervan-Muffel und alle, die es lieber bequem mögen – das Hotelangebot in der gesamten Region ist gut bis hervorragend. Von charmanten Maison d’hôtes über Boutiquehotels in Colmar bis hin zu großen Stadthotels in Straßburg oder Nancy — du wirst immer eine gute Basis finden.

Unsere Lieblingsroute mit dem Auto

Wenn wir ehrlich sind, gibt es eine Route, die wir immer wieder fahren würden: Start in Speyer oder Landau, südwärts durch die nördliche Weinstraße über Wissembourg nach Colmar. Dort zwei Nächte. Dann die Vogesenhochstraße in Richtung Norden zurück. Abstecher nach Nancy. Weiter nach Metz. Und dann gemütlich über Saargemünd zurück. Fünf Tage, ein Auto, viele Gläser Rose (der aus Lothringen ist ein Gedicht!) und das gute Gefühl, einen Teil Frankreichs wirklich kennengelernt zu haben.

Und wenn du dich nicht entscheiden kannst, dann findest du bei uns auch den Vergleich Elsass oder Lothringen – was passt besser?

Häufige Fragen zum Kurztrip ins Elsass & Lothringen

Wie lange braucht man für das Elsass?

Für einen ersten Überblick reichen 3 bis 4 Tage. Wer die Weinstraße, Colmar und einen oder zwei Ausflüge in die Vogesen mitnehmen möchte, plant am besten 5 bis 6 Tage ein. Das Elsass bietet aber genug Stoff für viele einzelne Kurztrips — wir kommen immer wieder.

Ist ein Auto notwendig?

Für Städtereisen nach Straßburg, Colmar oder Metz kannst du auch mit der Bahn anreisen und vor Ort laufen. Die wirklich schönen Winzerdörfer der Weinstraße und die Vogesenhochstraße sind ohne Auto jedoch kaum erreichbar. Wer das volle Erlebnis möchte, fährt mit dem eigenen Auto— am besten mit offenem Dach.

Welche Zeit im Jahr empfiehlt sich?

Das Elsass ist zu fast jeder Jahreszeit schön. Der Frühling bringt blühende Obstbäume, der Sommer volle Weinberge, der Herbst spektakuläre Farben in den Vogesen und die Weinlese. Der Winter mit dem Elsässer Weihnachtsmarkt in Colmar oder Straßburg ist legendär — aber auch touristisch sehr intensiv. Unser Geheimtipp: Der Weihnachtsmarkt in Weißenburg – geöffnet an jedem Adventswochenende.

Wie teuer ist ein Kurztrip ins Elsass?

Das Elsass gilt als vergleichsweise günstig für Frankreich-Verhältnisse. Ein Doppelzimmer in einem guten Hotel kostet zwischen 80 und 150 Euro pro Nacht. Essen in einem Restaurant ist für zwei Personen mit Wein für 40 bis 70 Euro gut möglich. Insgesamt ist ein Wochenende im Elsass auch für das mittlere Reisebudget gut planbar.

Brauche ich Französischkenntnisse?

Hilfreich, aber nicht zwingend notwendig. Im Elsass sprechen viele ältere Menschen noch Elsässisch oder Deutsch. In touristischen Regionen kommt man mit Englisch meist gut durch. Ein paar Grundkenntnisse auf Französisch werden aber immer mit einem Lächeln belohnt.

Metz oder Nancy — welche Stadt lohnt sich mehr?

Beide Städte lohnen sich — und am besten fährt man beide. Nancy hat mit der Place Stanislas das spektakulärere Herzstück. Metz überzeugt mit seiner lebendigen Stimmung, der außergewöhnlichen Kathedrale und dem Centre Pompidou-Metz. Wenn du nur eine Stadt wählen kannst: Nancy für Architektur, Metz für Stadtfeeling.

Fazit: Der Osten Frankreichs ist mehr als einen Kurztrip wert

Das Elsass, die Vogesen und Lothringen gehören zu unseren liebsten Reisezielen überhaupt — nicht trotz ihrer Nähe zu Deutschland, sondern genau deshalb. Diese Region beweist, dass es für außergewöhnliche Erlebnisse keine langen Flugreisen braucht. Ein Auto, ein Wochenende und die Bereitschaft, auch mal abzubiegen, wenn etwas interessant aussieht.

Wir kommen immer wieder. Wegen der Weinstraße im Herbst, wegen der Vogesenhochstraße im Cabrio, wegen der Place Stanislas im Abendlicht und wegen all der kleinen Momente dazwischen. Frankreich fängt direkt hinter der Grenze an — und das ist verdammt gut so.

Hast du die Region schon besucht? Schreib uns in den Kommentaren, welche Orte dir besonders gut gefallen haben oder welche Geheimtipps du für uns hast. Wir freuen uns auf den Austausch!

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