Eine Woche Sizilien Rundreise – Palermo, Cefalù, Taormina, Ätna und traumhafte Bergdörfer. Unsere Rundreise durch den Nordosten zeigt dir, warum diese Insel so viel mehr ist als nur Strand und Pizza.
Auf einen Blick
Dauer: 7 Nächte / 8 Tage
Region: Nordosten Siziliens (Palermo → Cefalù → Küste → Ätna → Palermo)
Reisezeit: Februar (Geheimtipp – wenig Touristen, mildes Wetter)
Kosten: ca. 1.500 € zu zweit (Flug, Hotel, Mietwagen, Essen)
Mietwagen: Unbedingt empfohlen – und nimm den Kleinsten, den du finden kannst!

Warum Sizilien – und warum der Nordosten?
Manchmal muss es einfach schnell gehen. Wir hatten kurzfristig ein paar Tage frei, und ehe wir uns versahen, saßen wir mit einem Kaffee am Flughafen und grübelten: Wohin? Sizilien schwebte schon länger auf unserer Liste – diese Mischung aus Geschichte, Küste, Vulkan und sizilianischer Lebensart hat uns schon immer gereizt.
Was wir unterschätzt hatten: wie riesig die Insel wirklich ist. Für eine Woche mussten wir also eine klare Entscheidung treffen. Wir wählten den Nordosten – und es war die absolut richtige Wahl. Weniger touristisch als der Süden, landschaftlich unglaublich abwechslungsreich, und mit einer Dichte an Highlights, die uns täglich verblüfft hat.
Wenn du also überlegst, ob sich eine Sizilien Rundreise auf eigene Faust lohnt: Ja. Absolut. Hier erfährst du, wie unsere Woche aussah.
Tag 1: Palermo – Ankunft und erste Eindrücke an der Nordküste
Die Sonne lacht uns schon beim Landeanflug an. Erster Schritt: Kaffee. In Sizilien beginnt jeder gute Tag mit einem Cafè und einem Cornetto an der Bar – das ist keine Option, das ist Pflicht.
Beim Mietwagen hält das Schicksal eine kleine Überraschung bereit: Wir hatten bewusst keinen Fiat gebucht (lange Geschichte, gestohlenes Auto, Süditalien – you know), doch der Vermieter stellt uns trotzdem einen Fiat Panda hin. „Brand new“, sagt er. Mit knapp 20.000 km auf dem Tacho. Naja. Wir nehmen ihn – und werden ihn in den nächsten sieben Tagen lieben lernen.
Von Palermo entlang der Küste nach Cefalù
Unser erster Stopp des Tages liegt bei Torre delle Mandre – Altavilla Milicia: türkisblaues Meer, Sonne im Gesicht, Palermo in der Ferne. Ein traumhafter Auftakt.
Weiter geht es durch Termini Imerese, ein Kurort mit Thermalwasser – und einem leider geschlossenen Automuseum, dem Museo del Motorismo Siciliano. Schade, das hätte uns interessiert.

Dann biegen wir ins Bergland ab. Hier entdeckst du die eigentliche Seele Siziliens: Dörfer, die sich an Hänge klammern, als würden sie auf das Meer hinabschauen wollen. Caccamo macht dabei besonders Eindruck – die normannische Burg thront so selbstverständlich über dem Ort, als wäre sie schon immer da gewesen. (Spoiler: Fast. Sie gilt als eine der besterhaltenen Normannenburgen ganz Siziliens.)

In Cerda, dem Artischocken-Dorf, suchen wir die empfohlene Trattoria Nasca 2 – und finden stattdessen eine Gruppe älterer Sizilianer, die mittags vor dem Duomo plaudern. Montag. Typisch.
Cefalù – unser erstes Quartier
Abends erreichen wir Cefalù, und der Ort empfängt uns mit dem warmen Glühen seiner Altstadt. Wir wohnen im
Hotel Sunset, direkt an der Promenade, mit Blick auf Meer und Dächer.
Cefalù gehört zu den schönsten Orten Italiens – und versteht es, das auch zu zeigen: malerische Gassen, ein romanischer Dom, das alte Waschhaus, ein wunderschöner Sandstrand. Abends gibt es frischen Fisch, und der Tag könnte nicht besser enden.

💡 Tipp:
Cefalù ist im Sommer sehr beliebt bei Deutschen. Im Februar gehst du durch fast leere Gassen – ein ganz anderes Erlebnis.
Tag 2: Bergdörfer, Kurven und ein glücklicher Panda
Madonien-Berge
Heute steht das Herz der Madonien-Berge auf dem Programm – und dieser Tag wird unser heimlicher Lieblingstag der ganzen Reise.
Castelbuono ist unser erster Stopp: ein pittoreskes Bergstädtchen, das von seinem mächtigen Castello überragt wird. Es sieht aus, als hätte jemand das Schloss einfach obendrauf gestellt. Wir schlendern durch die Gassen und fragen uns, warum hier nicht jeder Reiseblog hinzeigt.

Weiter nach Geraci Siculo und Gangi – beide gehören zur Liste der schönsten Dörfer Italiens (I borghi più belli d’Italia). In Geraci gibt es für Mutige sogar einen Glasbalkon über dem Abgrund. Ich habe Höhenangst. Ich überlasse den Genuss den anderen.
Irgendwo zwischen den Kurven erhebt sich plötzlich der verschneite Ätna zwischen den Hügeln. Einfach so. Gigantisch.
💡 Geheimtipp: Die Bar in Nicosia
In Nicosia legen wir einen Kaffeestopp ein – in der Bar Baresso, die du auf Google nicht findest. Zwischen Nonnen, einem Lottoshop und Obst vom Pickup auf der Straße treffen sich hier Jung und Alt. Kaum sitzen wir drin, werden wir schon angesprochen. Woher wir kommen, wohin wir noch wollen – und natürlich gibt es Tipps. Der Barkeeper über Taormina: „Alles fake.“ Wir lachen und werden es in ein paar Tagen selbst herausfinden.
Zurück ans Meer
Über Mistretta (auf 950 m Höhe) und Pettineo geht es zur Küste – mit einem kleinen Abenteuer auf einer Straße, die diesen Namen eigentlich nicht mehr verdient. Als Belohnung: ein atemberaubender Blick aufs Meer.
An der Küste entlang fahren wir durch Castel di Tusa (schöner Kieselstrand, kaum Tourismus), Santo Stefano di Camastra (Zentrum der sizilianischen Keramik – die bunten Kacheln überall!) und Oliveri – eine echte Perle mit Sandstrand und direktem Blick auf die Liparischen Inseln. Und dort am Horizont: der qualmende Stromboli, 70 Kilometer entfernt.

Unser Abendquartier: das Hotel Karma Resort in Spadafora. Meerblick, Promenade, Sandstrand. Perfekt.
Tag 3: Milazzo, Capo Peloro und die Küste nach Catania
Capo di Milazzo – Landzunge mit Leuchtturm
Nach einem Zimmerfrühstück und einem Morgenspaziergang geht es auf die Landzunge von Milazzo. Über die Via Panoramica – der Name ist wirklich Programm – fahren wir zum Capo di Milazzo. Von der Küste aus sieht man immer wieder Stromboli und die Silhouetten der Liparischen Inseln. Am Parkplatz am Ende der Strecke: Sperrung. Höhlenkirche? Geschlossen. Leuchtturm? Auch gesperrt. Gut, dann nicht – weitermachen.

Capo Peloro – hier ist Italien zum Greifen nah
Der nördlichste Punkt Siziliens ist eigentlich leicht zu erreichen. Eigentlich. Denn Google Maps lotst uns nach einer Strassensperre durch Castanea delle Furie – ein traumhaftes Bergdorf, das sich mit dem Auto allerdings kaum bändigen lässt. Die Straßen sind so eng, dass selbst unser wendiger Panda mehrfach rangieren muss. Mama mia.
Am Capo Peloro angekommen, verstehen wir, warum sich die Mühe lohnt: Das Festland ist nur 3 Kilometer entfernt. Man könnte meinen, man könnte einfach rüberschwimmen. Könnte man nicht – die Strömung in der Straße von Messina ist berüchtigt. Ein alter rot-weißer Strommast unter Denkmalschutz und ein schwarz-weißer Leuchtturm sorgen für eine fast malerische Kulisse.

Entlang der Ostküste nach Catania
Die Strecke von Messina nach Catania windet sich von Klippe zu Klippe – landschaftlich ein Erlebnis, fahrtechnisch eher langsam. Gegen Abend kommen wir erschöpft aber begeistert in Catania an.
💡 Tipp:
Plant für diese Etappe mehr Zeit ein als gedacht. Die Küstenstraße ist wunderschön, aber kein Sprint.
Tag 4: Taormina und Catania am Abend
Taormina – schön, aber überschätzt?
Der Barkeeper aus Nicosia hatte ja gewarnt: „Alles fake.“ Und ja – Taormina ist auf Tourismus poliert wie kaum ein anderer Ort auf Sizilien. Aber es ist eben auch wirklich schön. Der Blick auf die Isola Bella von der Straße hinauf, das antike Theater mit Meerblick, die gepflasterten Gassen… Man sollte es gesehen haben.
Wirklich atemberaubend wird es aber erst in Castelmola, ein paar Serpentinen oberhalb von Taormina. Vom Castello di Mola aus sieht das Theater unten aus wie ein Spielzeug. Und der Ätna? Versteckt sich heute hinter Wolken. Na ja.

Danach: Pause am Strand von Giardini Naxos. Im Februar stehen Liegestühle, die niemand braucht. Wir bestellen einen Aperol Spritz und ein Panino und lassen uns die Sonne aufs Gesicht scheinen. Den Wind ignorieren wir einfach.
Catania – mehr als Durchgangsstation
Am Abend schlendern wir durch Catania – und das lohnt sich wirklich. Vorbei am historischen Amphitheater, durch breite Flaniermeilen, zum Parco Maestranze mit Blick auf die beleuchtete Stadt.
Zum Abendessen landen wir in der Pizzeria Deposito Bagagli in der Nähe der Kathedrale. Das Konzept: alte Koffer adliger Reisender als Dekoration, handbemalte Wände, Stoffe von italienischen Designern. Und die Pizza? Weiß, riesig, mit Pistazienpesto. Eine der besten, die wir je gegessen haben. Ernsthaft.

💡 Geheimtipp Catania:
Pizzeria Deposito Bagagli – komm früh, dann hast du den Laden für dich. Um 19:30 Uhr geht kein Sizilianer essen.
Tag 5: Einmal rund um den Ätna
Heute ist Ätna-Tag. Ob sich die Wolken verziehen? Der Wetterdienst hat es versprochen. Wir werden sehen.
Die Runde führt uns von Fiumefreddo di Sicilia über Linguaglossa nach Randazzo – und das schwarze Lavagestein, das sich hier über die Landschaft zieht, fühlt sich an wie ein anderer Planet. Gespenstisch, faszinierend, unvergesslich.

Pistazien aus Bronte – die grünen Diamanten
Wer braucht Dubai-Schokolade, wenn es sizilianische Pistazien gibt? In Bronte, dem Pistazien-Zentrum Siziliens am Westhang des Ätnas, solltest du unbedingt stoppen und einkaufen. Sie stecken hier in Pesto, Pasta, Pizza und Hörnchen – und du wirst verstehen, warum sie „grüne Diamanten“ genannt werden.
Ein weiterer Stopp: das Castello Nelson di Bronte. Admiral Nelson bekam das Anwesen einst als Geschenk – und hat es nie bewohnt. Er fiel vorher bei Trafalgar. Was lernen wir daraus? Genieße jeden Tag.
Rauf auf den Ätna
Über kurvige Bergstraßen geht es hoch zum Rifugio Sapienza auf knapp 2.000 Metern. Hier ist die Talstation der Seilbahn Funivia dell’Etna – wir sind leider zu spät für die letzte Fahrt. Macht nichts. Der Blick auf die Schneeflächen und die rauchende Kraterlandschaft ist auch so beeindruckend. Und eisig kalt.

Die Riviera dei Ciclopi
Auf dem Rückweg entlang der Riviera dei Ciclopi wartet das nächste Highlight: Aci Trezza mit seinem malerischen Hafen und den Lavafelsen im Sonnenuntergang – eine der schönsten Küstenkulissen Italiens. Kurz danach: Capo Mulini mit seinem Naturhafen aus schwarzem Lavagestein und einem alten Leuchtturm, der uns schon von weitem entgegen leuchtet.

Tag 6: Über Regenwolken und eine Höhlenkirche nach Palermo
So langsam neigt sich unsere Sizilien-Rundreise dem Ende zu. Heute heißt es: Richtung Norden, Richtung Palermo.
Die Autobahn führt durch hügeliges Bergland – und durch das, was ich mal als „Nirgendwo“ bezeichnen würde. Keine Raststätten, keine Tankstelle. Muss ich mal. Also raus bei Villarossa, einem typisch sizilianischen Städtchen in den Hügeln. Rettung: eine Bar bei der Kirche. Natürlich.
Aspra – wie eine alte Postkarte
Kurz vor Palermo biegen wir zur Küste ab, nach Aspra. Alte Häuser, bunte Fischerboote, schroffe Felsen, eine ruhige Promenade. Hier ist der Massentourismus noch nicht angekommen – und das soll bitte noch lange so bleiben.

Das Highlight der ganzen Reise: Die Höhlenkirche am Monte Pellegrino
Der Monte Pellegrino, der „Hausberg“ Palermos, sieht man schon von Weitem. Und oben wartet das, was wir im Nachhinein als den schönsten Moment unserer ganzen Reise bezeichnen würden: die Wallfahrtskirche Santuario di Santa Rosalia.
Was ursprünglich nur eine Höhle war, wurde im 17. Jahrhundert zu einer Kapelle ausgebaut – und das Ergebnis ist einzigartig. Im Inneren liegt die Figur der heiligen Rosalia, der Schutzpatronin Palermos. Wir haben auf Sizilien viele Kirchen gesehen. Diese hier ist anders. Ruhiger. Echter. Ein absolutes Muss.

Von einem etwas höher gelegenen Aussichtspunkt danach: Panoramablick über ganz Palermo – und ein Regenbogen. Regen kann auch schön sein.
Palermo am Abend
Am Abend schlendern wir durch die Innenstadt: vorbei am Teatro Politeama, zum beleuchteten Teatro Massimo, durch die Flaniermeile. Ein Limoncello Spritz in der La Taverneria mitten in der Fußgängerzone. Dann fängt es an zu regnen. Wir flüchten ins erste Lokal – das Tina Pica Bistrot – und werden herzlich begrüßt. Die Pasta mit Pistazien: ein Traum. Das Zitronenschnitzel: sehr zu empfehlen. Das Schicksal hat es gut mit uns gemeint.

Tag 7: Palermo – Märkte, Kathedrale und der Hop-on-Hop-off-Bus
Der letzte Tag gehört Palermo. Und Palermo macht es einem leicht, sich zu verlieben.
Wir nutzen den Sightseeing-Bus (rote und blaue Linie, je ca. 10–15 €) – eine gute Entscheidung für einen Überblick. Besonders empfehlenswert:
Ballaro Market: Siziliens wohl bekanntester Straßenmarkt. Duftende Streetfood-Stände, frischer Fisch in jeder Variation, Obst, Gemüse, Keramik, Lärm und Leben pur. Unbedingt frühstücken oder zumindest snacken!
Kathedrale von Palermo: Ein Bauwerk, das mehr Geschichte in sich trägt, als man in einem Besuch erfassen kann – arabisch, normannisch, byzantinisch. Und wusstest du, dass die Gräber der Stauferkaiser Friedrich II. und Heinrich VI. hier stehen? Wir auch nicht.
Mercato del Capo: Etwas strukturierter als der Ballaro, aber genauso farbenfroh und sehenswert.
Abends – letzter Abend – entscheiden wir uns für eine nahegelegene Pizzeria: das la Brace. Laut, voll, rasend schnell. Die Pizzen fliegen raus wie am Fließband. Eine davon, mit Pistazien, landet vor mir. Und ich denke: Warum gibt es das nicht zu Hause?
Tag 8: Abreise – Arrivederci, Sizilien
Um kurz nach sechs Uhr sind die Straßen noch ruhig. Wir tanken (eine Abfahrt vor dem Flughafen, Tankautomat, kein Stress), geben den treuen Panda ab und genehmigen uns noch einen letzten Café und ein Cornetto. Dann winken wir Sizilien vom Flugzeug aus zu.
Fazit: Lohnt sich eine Sizilien-Rundreise auf eigene Faust?
Ja. Tausendmal ja.
Sizilien ist eine der abwechslungsreichsten Inseln Europas – und der Nordosten ist dafür der beste Beweis. Küste, Vulkan, Bergdörfer, lebendige Städte, unvergleichliches Essen. Eine Woche reicht eigentlich nicht. Wir hatten trotzdem unglaublich viel gesehen und mitgenommen.
Was uns am meisten beeindruckt hat?
Kurz zusammengefasst:
Monte Pellegrino mit der Höhlenkirche – einzigartig und unvergesslich
Cefalù – gehört auf jede Bucket List
Palermo – laut, lebendig, liebenswert
Die Bergdörfer der Madonien – die wahre Seele Siziliens
Der Ätna – einfach gigantisch
Taormina – schön, aber ja: touristisch. Trotzdem sehenswert.
Und das alles zu zweit für ca. 1.500 € – inklusive Flug, Mietwagen, Hotels und gutem Essen. Sizilien muss nicht teuer sein, wenn man weiß, wo man hinschaut.
Wir kommen wieder. Das steht fest.
Praktische Infos für deine Sizilien Rundreise
| Beste Reisezeit | April–Juni, September–Oktober; Februar ist ruhig und günstig |
| Anflug | Palermo (PMO) oder Catania (CTA) |
| Mietwagen | Unbedingt – und klein wählen! Bergdörfer haben extrem enge Gassen |
| Sprache | Italienisch; wenig Englisch in Kleinstädten |
| Budget | ca. 100–120 € pro Tag zu zweit (Hotel, Essen, Sprit) |
| Übernachtungen | Hotel Sunset Cefalù, Hotel Karma Resort Spadafora |
| Empfohlene Restaurants | Pizzeria Deposito Bagagli (Catania), Tina Pica Bistrot (Palermo), la Brace (Palermo) |
| Geheimtipp | Santuario di Santa Rosalia am Monte Pellegrino – kaum Touristen, absolut einzigartig |
Häufige Fragen zur Sizilien Rundreise (FAQ)
Wie lange sollte eine Sizilien Rundreise mindestens dauern?
Für den Nordosten allein empfehlen wir mindestens 7–10 Tage. Wer die gesamte Insel erkunden möchte, sollte mindestens 2 Wochen einplanen.
Braucht man auf Sizilien ein Auto?
Absolut. Öffentliche Verkehrsmittel verbinden zwar die großen Städte, aber die schönsten Stellen – Bergdörfer, Küstenabschnitte, Ätna-Umrundung – sind ohne Auto kaum erreichbar.
Was kostet eine Sizilien Rundreise zu zweit?
Bei 7 Nächten rechne mit ca. 1.200–1.800 € zu zweit, je nach Reisezeit und Unterkunftswahl. Im Februar ist es deutlich günstiger als im Sommer.
Ist Sizilien im Februar empfehlenswert?
Ja! Deutlich weniger Touristen, mildere Temperaturen als in Nordeuropa (15–18 °C), günstigere Preise. Einziger Nachteil: Der eine oder andere Regen ist möglich.
Wie fährt man am besten rund um den Ätna?
Am schönsten ist die Rundroute gegen den Uhrzeigersinn: Taormina – Linguaglossa – Randazzo – Bronte – Nicolosi – Rifugio Sapienza – Riviera dei Ciclopi. Plane dafür einen ganzen Tag ein.
Was sollte man auf keinen Fall verpassen?
Cefalù, Palermo (Märkte + Abend), die Höhlenkirche am Monte Pellegrino, Ätna-Umrundung, die Bergdörfer der Madonien und – ganz wichtig – die Pistazien aus Bronte.
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