4 Tage in San Remo: Reisetipps für Wochenmarkt, Altstadt und die schönsten Dörfer in Ligurien
San Remo – mehr als Schlagerfestival und Casino
San Remo klingt nach Glitzer, Liederwettbewerb und eleganten Damen an der Promenade. Und ja – all das gibt es hier. Aber San Remo ist so viel mehr als sein berühmtes Image. Wir wollten das selbst herausfinden und haben uns vier Tage Zeit genommen, diese Stadt an der ligurischen Blumenriviera wirklich kennenzulernen: von der mittelalterlichen Altstadt über den belebten Wochenmarkt bis hin zu stillen Bergdörfern im Hinterland, die kaum ein Tourist auf dem Schirm hat.
Und wir haben die besten Reisetipps für San Remo für dich hier zusammengestellt.
Was uns sofort aufgefallen ist, San Remo hat dieses angenehme Doppelleben. Unten am Meer die Belle-Époque-Prachtbauten, die Palmenpromenade, das historische Casino. Und nur wenige Minuten zu Fuß entfernt das echte, gewachsene San Remo – enge Gassen, Wäscheleine zwischen den Häusern, alte Männer beim Espresso. Genau das suchen wir auf unseren Reisen.
Auf einen Blick
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Reisejahr |
2025 |
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Aufenthalt |
3 Nächte in San Remo (danach weiter nach Nizza) |
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Reiseart |
Roadtrip |
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Unterkunft |
Boutique-Hotel im Zentrum |
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Kosten |
ca. 80–100 € pro Person & Tag |
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Beste Reisezeit |
Frühling (März–Mai) und Herbst (Sept.–Okt.) |
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Sprache |
Italienisch (Grundkenntnisse hilfreich) |
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Highlights |
La Pigna, Wochenmarkt Dienstag, Dolceaqua, Bajardo, Casino, Passeggiata Imperatrice |
Warum San Remo? Für wen eignet sich diese Destination?
San Remo ist ideal, wenn du ein paar ruhige Tage am Meer mit Erkundungstouren ins ligurische Hinterland verbinden möchtest. Die Stadt selbst ist kompakt genug, um sie zu Fuß zu erforschen – und gleichzeitig so gut gelegen, dass sich Tagesausflüge nach Dolceaqua, Bajardo oder sogar Nizza und Monaco wunderbar einbauen lassen. Mit deinem Auto oder Mietwagen öffnet sich eine ganz andere Welt.
Für mich war der Wochenmarkt auch einer der Gründe, dieser wird gerne von Franzosen und Monegassen besucht, da sie in San Remo günstig einkaufen kann. Gerade die Handtaschen sind sehr beliebt!
Und für wen weniger?
Wenn du klassische Sandstrand-Massentouristik suchst, bist du hier weniger richtig – San Remo ist kein Rimini. Wer aber authentisches Ligurien erfahren, durch mittelalterliche Gassen streifen und dabei trotzdem auf eine gut funktionierende Infrastruktur setzen möchte, der wird hier sehr glücklich.
Die Highlights San Remos – was du wirklich gesehen haben musst
La Pigna – die Altstadt, die einen sofort verzaubert
Bevor du auch nur einen Blick auf das Casino wirfst: Geh zuerst hinauf in La Pigna. Die Altstadt von San Remo trägt ihren Namen nicht zufällig – von oben betrachtet erinnert die spiralförmige Struktur der Gassen tatsächlich an einen Pinienzapfen. Gebaut wurde sie so im Mittelalter, um Piraten abzuwehren. Das Labyrinth aus überdachten Durchgängen, Bögen und Treppen war gleichzeitig Schutz und Falle für ungebetene Gäste.
Wir sind einfach planlos hineingegangen, haben uns treiben lassen und dabei wunderbare Winkel entdeckt: blumengeschmückte Balkone, verwitterte Haustüren, kleine Plätze, auf denen die Zeit stillzustehen scheint. Der Aufstieg zur Wallfahrtskirche Madonna della Costa (17. Jahrhundert, Barockstil) lohnt sich schon alleine wegen des Panoramablicks über die Bucht von Sanremo und das Ligurische Meer. Oben wartet dann noch der Parco Regina Elena – von hier oben siehst du die ganze Stadt wie auf dem Präsentierteller.
💡Reisetipps San Remo
Geh ruhig auch einmal etwas später am Nachmittag rein – wenn die ersten Tagestouristen schon wieder unten sind, hat La Pigna eine ganz besondere, fast mystische Stille.
Der Wochenmarkt am Dienstag – ein Fest für alle Sinne
Jeden Dienstag verwandelt sich die Piazza Eroi Sanremesi in einen riesigen Wochenmarkt, der weit über das Stadtgebiet hinaus bekannt ist. Hier treffen sich Einheimische und Besucher aus dem Umland – und genau das macht den Markt so lebendig. Kleidung, Lederwaren, frisches Obst, Gemüse und Haushaltswaren in einer Mischung, die authentischer nicht sein könnte. Wer früh kommt (ab 8 Uhr), hat die beste Auswahl. Der Wochenmarkt gehört auf jeden Fall zu den San Remo Reisetipps schlechthin!
Ebenfalls sehenswert ist die Markthalle (Mercato Coperto) im Zentrum, nicht weit vom Marktplatz. Hier gibt es täglich frische ligurische Produkte – Taggiasca-Oliven, lokale Käse, Pesto und mehr. Auch wenn du nichts kaufst, die Atmosphäre ist es wert die Markthalle zu besuchen.
💬Hinweis:
Der Markt findet im Moment nicht auf den üblichen Platz statt, da hier gebaut wird. Und er ist zweigeteilt – den einen Teil findest du unten am Meer hinter dem Parkplatz des Casinos während der andere Teil um die Markthalle herum aufgebaut ist.
Frag in deiner Unterkunft nach wie lange das noch so ist.
Passeggiata Imperatrice – Promenade mit Geschichte
Die palmengesäumte Promenade Imperatrice ist das eleganteste Stück San Remos. Ende des 19. Jahrhunderts nach der russischen Zarin Maria Alexandrowna benannt – sie liebte Sanremo und verbrachte hier den Winter – verbindet sie den Hafen mit dem Stadtzentrum. Hier spazierst du an Belle-Époque-Villen vorbei, schaust aufs Meer und beobachtest, wie Sanremo in den Abend gleitet.
Porto Vecchio und Piazza Bresca – der Hafen voller Leben
Der alte Hafen ist kein Glamour-Yachthafen (dafür gibt es den moderneren Porto Sole), sondern ein echter, lebendiger Fischerhafen. Rund um die Piazza Bresca reihen sich Trattorien und Osterien aneinander – fangfrischer Fisch, hausgemachte Pasta, Meeresrauschen. Wir haben uns hier stundenlang festgesessen. An der Piazza Bresca selbst kannst du beim Espresso Luxusyachten und alte Fischkutter nebeneinander beobachten.
Das Casino di San Remo – Jugendstil und Geschichte
Auch wenn du nicht spielen möchtest: Das Casino Municipale (erbaut 1905, Architekt Eugène Ferret, Jugendstil-Meisterwerk) ist von außen ein absoluter Blickfang. Es war das einzige italienische Casino, das unter Mussolinis Regime nicht geschlossen wurde – allein das sagt einiges über seine Bedeutung für die Stadt. Abends illuminiert macht es einen fast filmreifen Eindruck.
Die russisch-orthodoxe Kirche – Zarengeschichte in Ligurien
San Remo hatte im 19. Jahrhundert eine starke russische Oberschicht-Community, die hier überwinterte. Das sichtbarste Erbe: die 1912 erbaute russisch-orthodoxe Kirche mit ihren typischen Zwiebeltürmen direkt am Beginn der Promenade. Ein Eintritt für 1 Euro lohnt sich – innen ist sie nüchtern, aber der Kontrast zu den ligurischen Häusern drumherum macht sie so faszinierend.
Villa Nobel – wo der Nobelpreis geboren wurde
Am östlichen Rand der Altstadt liegt die Villa Nobel, neugotischer Prachtbau und letzter Wohnsitz von Alfred Nobel. Der Erfinder des Dynamits und Stifter des Nobelpreises lebte hier bis zu seinem Tod 1896. Heute ist die Villa ein kleines Museum, und die gepflegten Gärten darum herum laden zu einem ruhigen Spaziergang ein.
Ausflüge ins Hinterland – hier wird es im Sommer richtig schön
Das eigentliche Herzstück unserer San Remo-Tage sind die Bergdörfer im ligurischen Hinterland. Kaum 30-40 Minuten mit dem Auto von der Küste entfernt, findest du eine andere Welt. Weit weg von Massen, nah dran am ursprünglichen Ligurien.
Dolceaqua – das Dorf, das Monet inspirierte
Rund 20 Kilometer nördlich von San Remo liegt Dolceaqua – und der Name (süßes Wasser) passt perfekt zu diesem verwunschenen Ort. Claude Monet besuchte Dolceaqua 1884 und war so begeistert, dass er die ikonische mittelalterliche Bogenbrücke über den Fluss Nervia malte. Er nannte sie ein „Juwel der Leichtigkeit“.
Die Ponte Vecchio (15. Jahrhundert, 33 Meter Spannweite, ein einziger eleganter Bogen) verbindet die beiden Ortsteile Borgo und Terra miteinander. Von der Brücke aus geht der Blick hinauf zum Castello dei Doria, der mächtigen mittelalterlichen Burg aus dem 12. Jahrhundert, die Jahrhunderte lang im Besitz der einflussreichen Genueser Familie Doria war. Der Aufstieg lohnt sich – enge Gassen, alte Bögen, Kunstgalerien in einstigen Handwerksläden.
💡Tipp
Dolceaqua produziert den Rossese di Dolceacqua, einen der bekanntesten Rotweine Liguriens. Den musst du probiert haben – am besten in einem der kleinen Bars direkt an der Piazza.
Bajardo – spektakuläre Kirchenruine und Panoramablick
Bajardo liegt auf rund 900 Metern Höhe und ist eines der dramatischsten Bergdörfer der Region. 1887 traf das große Erdbeben auch diesen Ort – rund einhundert Menschen kamen unter dem einstürzenden Kirchendach ums Leben. Die Ruine der Kirche steht heute noch, und sie hat diese stille, fast surreale Wucht, die sich nur schwer beschreiben lässt.
Das Dorf selbst kämpft mit der Abwanderung – viele alte Häuser stehen leer. Aber genau das macht Bajardo so authentisch. Von hier oben hast du an klaren Tagen einen sagenhaften Blick bis hinunter ans Meer. Kombination mit Ceriana empfehlenswert.
Ceriana – der echte Geheimtipp
Ceriana liegt im Armeatal, gut 15 Kilometer von San Remo entfernt (auf 370 Meter Höhe), und ist nach unserem Empfinden noch beeindruckender als das bekanntere Bajardo. Das mittelalterliche Kleinod hat wunderschöne romanische Kirchen (San Pietro e Paolo, 12. Jahrhundert), eine bemerkenswerte Bogengasse an der Ostseite des Ortes und das Oratorium Santa Caterina. Und kaum Touristen – das sagt eigentlich schon alles.
Ceriana ist bekannt für seine traditionellen Osterprozessionen und seinen mehrstimmigen Gesang – eine uralte lokale Tradition. Wer zur richtigen Zeit kommt, erlebt hier etwas, das es sonst nirgends gibt.
💡Tipp
In Ceriana kannst du gutes und günstiges lokales Olivenöl kaufen, gehe einfach in die kleinen Läden im Dorf, dort findest du es.
Atmosphäre und Menschen – das echte San Remo
San Remo hat eine Seele. Das klingt abgedroschen, ist aber schwer zu beschreiben, wenn man nicht dort war. Vielleicht liegt es an der Mischung: die Eleganz der Belle-Époque-Villen, der Duft von Blumen aus den vielen Gewächshäusern im Umland, der Lärm des Marktes am Dienstag, die Läden in der Fußgängerzone, die Stille in den Gassen von La Pigna. San Remo ist eine Stadt, die sich nicht für Touristen verbiegt – sie ist einfach, wie sie ist.
Die Einheimischen sind herzlich, aber nicht aufdringlich. Im kleinen Café um die Ecke wird der Espresso genauso serviert wie an manch eleganter Promenade – nur ohne den Aufpreis. Wir haben schnell gemerkt, je weiter man sich vom touristischen Kern entfernt, desto echter wird es.
Lage & Anreise – so erreichst du Sanremo
Sanremo liegt im äußersten Westen Liguriens, rund 20 Kilometer von der französischen Grenze entfernt, und ist über die Autobahn A10 (Autostrada dei Fiori) sehr gut zu erreichen.
Für uns ist San Remo mit unserem eigen Auto von Süddeutschland gut zu erreichen, über die Schweiz geht es vorbei am Lago Maggiore, Comer und Luganer See. Und die Anfahrt ist schon ein Traum. Ein Stopp lohnt hier ebenfalls!
Ansonsten empfehlen wir dir ausdrücklich einen Mietwagen, so bist du flexibel für die Ausflüge ins Hinterland. Alternativ: Der Bahnhof Sanremo ist an die Strecke Genua–Nizza angebunden.
Nächstgelegene Flughäfen: Nizza (ca. 60 km), Genua (ca. 160 km). Von Nizza aus fährst du die traumhafte Küstenstraße entlang oder nimmst die Autobahn, von der du auch einen wunderschönen blick auf die Küste hast.
Unterkunft – wo wir übernachten würden
Wir empfehlen Boutique-Hotels oder kleine Designhotels im historischen Zentrum oder direkt an der Promenade. Das Preisniveau in San Remo ist deutlich günstiger als in Nizza oder Monaco, was die Stadt für einen längeren Aufenthalt attraktiv macht.
💡Reisetipps San Remo
Schau dich auf Booking.com oder direkt unter Info San Remo nach Unterkünften um.
Viele charmante Häuser verbergen sich in kleinen Seitenstraßen – manchmal sind das die besten Adressen.

Wir habe für unter 100€/DZ incl. Frühstück im Hotel Belle Epoque übernachtet und können es auch aufgrund seiner Lage nur weiterempfehlen!
Ansonsten befindenen sich Preise (grob) im Bereich von ca. 80–150 € pro Nacht für ein Doppelzimmer in einem guten Mittelklassehotel (je nach Saison stark variierend).
💡Reisetipps San Remo
Außerhalb der Hauptsaison (Oktober/November oder Februar/März) sparst du deutlich.
Essen & Trinken – ligurische Küche auf hohem Niveau
Ligurien ist kulinarisch unterschätzt. Dabei ist die Küche der Region wunderbar: frischer Fisch und Meeresfrüchte, hausgemachte Pasta (Trofie al Pesto!), Taggiasca-Oliven, Focaccia und die unvergleichliche Farinata (ein Kichererbsenpfannkuchen, der hier Streetfood-Status hat).
Natürlich bekommst du auch leckere Pizzen, hier empfehlen wir die Pizzeria Tre di Cuori in der Nähe des Casinos!
Unsere Restaurant-Tipps
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Osteria Camelot |
Kleines Restaurant in der Altstadt mit Terrasse und tollem Blick. Kurze, saisonale Karte – alles frisch. |
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Ristorante La Vita è Bella |
Etwas schicker, ideal für Fisch- und Weinliebhaber. Gilt als eines der besten Restaurants der Stadt. |
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Paolo & Barbara |
Geheimtipp: Winziges, familiengeführtes Lokal, das ausschließlich mit regional angebauten Zutaten arbeitet. Unbedingt reservieren! |
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Trattorien rund um Piazza Bresca |
Für unkompliziertes Essen mit Hafenatmosphäre. Hier gibt es fangfrischen Fisch zum fairen Preis. |
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Ristorante Pizzeria Tre di Cuori |
unsere Empfehlung: leckeres Essen und sehr guter Service! |
💡Reisetiipps San Remo
Mittagessen ruhig in einem kleinen Bar oder Ristorante abseits der Touristenpromenade einnehmen.
Die Tages-Menüs (Primo + Secondo + Wasser + Wein) kosten oft nur 12–15 Euro und sind hausgemacht.
Praktische Infos – das musst du vor der Reise wissen
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Sprache |
Italienisch; in touristischen Bereichen wird oft auch etwas Französisch oder Englisch gesprochen |
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Währung |
Euro (€) |
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Wochenmarkt |
Dienstag- und Samstagmorgen, Piazza Eroi Sanremesi, ca. 8–13 Uhr – siehe oben |
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Parken |
Im Zentrum gebührenpflichtig (Easy Park möglich); Parkhäuser am Stadtrand empfehlenswert |
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ÖPNV |
Lokale Busse verbinden San Remo mit den Hinterlanddörfern (Fahrplan prüfen – wenige Verbindungen!) |
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Beste Reisezeit |
Frühling (März–Mai) und Herbst (Sept.–Okt.); Sommer sehr heiß und voll |
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Notruf |
112 (europaweit) |
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Tourismusinfo |
IAT San Remo, Corso Garibaldi (Palafiori), Di–So 9:30–13 Uhr |
Kosten – was San Remo wirklich kostet
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Ausgabe |
Kosten ca. |
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Unterkunft (Doppelzimmer) |
ca. 80–150 €/Nacht (Boutique-Hotel, Mittelklasse) |
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Essen (Mittagsmenü) |
ca. 12–18 € pro Person |
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Essen (Abendessen Restaurant) |
ca. 25–45 € pro Person |
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Espresso |
ca. 1,20–1,80 €, teurer mit Service |
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Mietwagen |
ca. 30–50 € (je nach Fahrzeug und Anbieter) |
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Casino-Eintritt |
kostenlos (Spieleinsätze natürlich extra) |
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Russische Kirche |
ca. 1 € Eintritt |
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Wochenmarkt / Einkäufe |
je nach Lust und Laune 😊 |
💬Hinweis
Preise sind Richtwerte aus 2025 und können variieren. Servicepauschalen und Coperto (Gedeck) sind in der Regel im Restaurantpreis nicht enthalten – kommt meist mit 1,50–3 € pro Person oben drauf.
FAQ – die häufigsten Fragen zu Sanremo
Wann findet der Wochenmarkt in San Remo statt?
Der große Wochenmarkt findet dienstags und samstags auf der Piazza Eroi Sanremesi statt, jeweils von ca. 8 bis 13 Uhr – Stand November 2025 an anderen Plätzen.
Lohnt sich ein Ausflug nach Dolceaqua?
Unbedingt. Dolceaqua liegt nur rund 25 Kilometer von San Remo entfernt und ist mit dem Auto in gut 30 Minuten erreichbar. Die mittelalterliche Bogenbrücke, das Castello dei Doria und das verwinkelte Gassensystem machen das Dorf zu einem absoluten Highlight der Region.
Brauche ich in San Remo ein Auto?
Für die Stadt selbst nicht – alles Wichtige ist gut zu Fuß erreichbar. Für Ausflüge ins Hinterland (Dolceaqua, Bajardo, Ceriana) ist ein Auto aber dringend zu empfehlen, da die Busverbindungen sehr eingeschränkt sind.
Was kostet die Übernachtung in San Remo?
Für ein gutes Boutique-Hotel oder ein Mittelklassehotel im Zentrum rechne mit 80–150 Euro pro Nacht für ein Doppelzimmer. Außerhalb der Hauptsaison (z.B. Oktober oder März) liegen die Preise deutlich darunter.
Welche Sprache spricht man in San Remo?
Hauptsprache ist Italienisch. In touristischen Bereichen wird oft auch etwas Englisch gesprochen. Französisch wird aufgrund der Nähe zur Grenze häufig verstanden.
Unser Fazit – lohnt sich San Remo?
Ja, unbedingt. San Remo ist kein Geheimtipp mehr, aber noch lange kein überlaufenes Massenziel. Die Stadt hat dieses besondere Gleichgewicht aus Geschichte, Eleganz und echtem italienischen Alltagsleben – und das schätzen wir.
Was wir definitiv wieder machen würden, den Dienstag absichtlich für den Markt einplanen, morgens früh in La Pigna verloren gehen und danach für mindestens einen Tag ins Hinterland fahren. Dolceaqua ist absolut Pflicht.
Was man auch wissen sollte, dass es im August voll und heiß ist. Wer es ruhiger mag, fährt im Oktober oder März – das Klima ist mild, die Massen sind weg und die Atmosphäre noch echter. Auch im Winter kann man oft noch gutes Wetter und Sonne erwischen.
Unser Geheimtipp zum Abschluss: Ceriana. Noch nie gehört? Genau das meinen wir. Fahrt hin.
Kennst du die schon die Marken oder Grado? Auch diese Regionen und Orte sind einen Besuch wert!
Alle Beiträge zu Italien findest du hier im Bereich Italien, alle Infos A – Z auch.
Hast du San Remo schon besucht? Oder planst du gerade deine Reise an die Blumenriviera? Wir freuen uns über deinen Kommentar – teile deine Tipps und Erlebnisse mit unserer Community!





























